Folge 7 - Politik - Teil 2 - Interview mit Christian Lindinger

Shownotes

In dieser Folge spricht Elli mit ihrem Papa Christian Lindinger, der Abgeordneter im Landtag für die Partei "Freie Wähler" ist.

  • Host: Elli (Elisabeth Lindinger)
  • Koordinatorin: Perdita Wingerter
  • Interviewte Person: Christian Lindinger
  • Schnitt: Alon Weinberg
  • Redaktion: Sebastian Kovac, Marina Pesa
  • Social Media: Marina Pesa

Fühlt euch verbunden. Fühlt euch zuhause. Fühlt euch Simply Mixed.

Dieser Podcast wird gefördert vom bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Transkript anzeigen

00:00:02: Simplimixed.

00:00:07: Colours of life, real stories, real people.

00:00:12: Simplimmixed.

00:00:14: Farben des Lebens echte Geschichten, echte Menschen.

00:00:24: Hallo liebe Zuhörer!

00:00:26: Wir haben heute ein Interview mit dem Politiker Christian Lindinger.

00:00:31: Er ist bei den Freien Wählern Das ist seine Partei Und er sitzt für uns in Landtag.

00:00:43: Und

00:00:43: noch eine kurze Info für euch, das ist tatsächlich auch mein Papa.

00:00:49: also ihr werdet es auch hören dass ich vielleicht ab und zu mal Papa sage.

00:00:57: Magst du die Bitte vorstellen Papa?

00:01:00: Ja hallo grüß Gott.

00:01:02: schön dass ich dabei sein darf.

00:01:05: Ich bin der Vater von der Elisabeth.

00:01:07: Mein Name ist Christian Lindinger.

00:01:10: Ich bin jetzt zweiundsechzig Jahre alt und war jetzt eine vierzehn Jahre Polizeibeamter, habe meine Pensionsurkunde bekommen.

00:01:20: Bin aber trotzdem noch als Politiker im Bayerischen Landtag zumindest bis diese Wahlperiode im Jahr zwanzig achtundzwanzig also in zwei Jahren endet.

00:01:32: Also deine Pensions-Urkunde ist ja im Prinzip ein Zettel damit du eigentlich in der Pension oder sozusagen in der Rente bist.

00:01:43: Und eine Wahlperiode ist ja die Dauer von der einen Wahl zur nächsten Wahl, oder?

00:01:52: Ja also nochmal zur Pensionsurkunde.

00:01:56: das ist so dass im Freistaat man offiziell in den Ruhestand versetzt wird und diese Pensions-Urkunde ist dann die Urkunde für die Versetzung in den Ruhestand.

00:02:09: Also man braucht da nicht mehr zum Dienst gehen, sondern man ist zu Hause wie ein ganz normaler Rentner auch.

00:02:17: Und die Wahlperiode – das ist also die Periode.

00:02:24: Man nennt sie auch Legislaturperiodes, legislatänisch kommt das Gesetzgebungszeitraum.

00:02:31: Die dauert in Bayern für den Bayerischen Landtag fünf Jahre.

00:02:36: Das heißt, man ist für fünf Jahre gewählt Und nach fünf Jahren ist eine neue Wahl.

00:02:42: Man kann sich wieder zur Wahl stellen, aber das Volk hat dann wieder die Entscheidung, wer im Bayerischen Landtag sein darf.

00:02:50: Okay!

00:02:52: Seit wann bist du denn im Bayerschen

00:02:56: Landtag?

00:02:56: Ich wurde am achten Oktober zwutausend dreihundzwanzig in den Bayerische Landtag gewählt.

00:03:03: Da war der Tag der Wahl, bis das Wahlergebnis festgestellt wurde.

00:03:08: Bis der Bayerische Landtag zum ersten Mal sich drauf.

00:03:12: mit dieser neuen Belegung, mit diesen neuen Mandatsträger waren aus der dreißigste Oktober, im Jahr ist es noch seit

00:03:26: dem Jahr.

00:03:26: Für euch zur Erklärung, Mandatsträger sind alle die gewählt wurden.

00:03:31: Man kann auch Abgeordnete oder Politiker im Landtag sagen.

00:03:39: Wie war denn die erste Woche, oder das erste Mal wie du im Landtag warst?

00:03:48: Ja es ist alles neu man kommt da hin.

00:03:52: ich habe das Glück gehabt dass in der Freien Wählerfraktion ganz herzlich aufgenommen wurde.

00:03:59: Mit hallo, grüß Gott schön dass du da bist.

00:04:02: also man hat sich gefreut das man sich kennenlernt und begrüßt und dann muss man sich erst einmal im Gebäude zurechtfinden.

00:04:10: der bayerische Landtag ist ja im Maximilianium in München untergebracht.

00:04:15: es ist ein ganz großes gebäude besteht aus einem großen Altbauteil und mehrere anbauten.

00:04:22: da muss man sie erstmal zurechte finden und dann ist die erste Sitzung im Plenum, das heißt die Vollversammlung, wo alle Abgeordneten zusammenkommen.

00:04:32: Und wenn dann der erste Sitzung ist, dann ist man natürlich auch etwas aufgeregt und das Ganze ist aber dann wieder relativ einfach weil von Präsidium nur abgefragt wird wer da ist.

00:04:48: D.h.,

00:04:48: man wird namentlich aufgerufen, man sagt bin da!

00:04:52: Das war es schon fürs Erste.

00:04:57: Viel Aufregung für die eine Frage.

00:05:00: Was ist denn eine Fraktion?

00:05:03: Eine Fraktion ist das Zusammenschluss einer Gruppierung, wir nehmen jetzt beispielsweise die Freien Wähler.

00:05:10: Wir schließen uns zusammen und stellen eine gemeinsame Liste für die Wahl auf.

00:05:15: Das ist dann ein sogenannter Wahlvorschlag und diejenigen die da in den Landtag gewählt werden aus dieser Liste Die bilden dann eine Fraktion im Bayerischen Landtag.

00:05:26: Also eine Gruppierung, die dann miteinander arbeitet.

00:05:30: Eigentlich dann die Politiker vor einer Partei?

00:05:36: Genau!

00:05:37: Okay!

00:05:43: Wir haben ja halt eigentlich auch ein bisschen zusammen.

00:05:46: unser Podcast ist für Menschen mit und ohne Behinderung von Menschen mit oder ohne Behinnerung Interessieren, was macht der Bayerische Landtag für Behinderte?

00:06:09: Wie hat er mit Behinderung zu

00:06:14: tun?

00:06:14: Zunächst einmal haben wir im Bayerischen Landtag eine sogenannte FAGI.

00:06:20: Das heißt Fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe Inklusion Fraktionsübergreifend, also da arbeiten alle Fraktionen mit und Inklusion geht es eben darum um Behinderte das Leben leichter zu machen.

00:06:36: Hier haben wir jetzt ein Thema bearbeitet des sogenannte Schulpooling.

00:06:42: Das heißt jeder behinderte Mensch hat ja Anspruch, jeder behindertes Schüler hat ihr Anspruch darauf in der Schule eine Begleitung zu bekommen.

00:06:52: Jetzt haben wir insbesondere im Bereich der Förderschulen das Problem, dass viele Kinder da sind.

00:06:58: Viele Schüler da sind die diesen Anspruch haben auf die Schulbegleitung.

00:07:06: und wenn dann in einer Klasse im Unterricht zu viele Schulbeleiter sind Dann ist doch auch kein optimaler Unterricht mehr möglich.

00:07:16: Und der Gedanke ist jetzt der die Begleitung zukommen zu lassen, die Erbrauch voll umfänglich und trotzdem durch gegenseitige Aushilfen die Schulbegleiter so zu reduzieren dass trotzdem noch ein guter, optimaler Unterricht stattfinden kann.

00:07:41: Und hier sollen eben Begleiter in sogenannten Pools, in so genannten Gruppen zusammengefasst werden wo man sich gegenseitig aushilft und ist aber trotzdem ausreichend ist wenn nur so viele in der Klasse sind wie man auch für den Unterricht benötigt.

00:07:58: Also das Horst im Prinzip.

00:08:01: Wenn wir jetzt an einer Förderschule mit kleinen Klassen sind dann sind jetzt da zehn Schüler und fünf brauchen nochmal extra Schulbeglattung.

00:08:12: Dann warten da extra fünf Schulbegleiter, also Erwachsene mit dem Raum.

00:08:17: Dann haben das nicht nur zehn Kinder sondern noch mal fünf erwachsene, fünfzehn Leute im Raum und jetzt sollen sie zum Beispiel zwei Schüler eine Begleitung teilen?

00:08:28: Ja oder es sind wegen meiner wenn wir das Beispiel aufgreifen Erschuldigkeiter da, die sich während des Unterrichts drum kümmern.

00:08:37: Und wenn es dann wieder nach Hause geht und so weiter... Da sind aus dem Pool eben entsprechend genügend Leute, die dann zum Bus begleiten, nach Hause begleiten was sie da immer brauchen.

00:08:46: Das ist der Hintergedanke.

00:08:48: Genau!

00:08:49: Und Pool dürfen jetzt nicht wie ein Swimmingpool verstehen Sondern Pool ist im Prinzip Dann eine Liste wo man mal vielleicht schnell anrufen kann.

00:08:58: Ich brauche halt bitte nochmal jemanden dazu.

00:09:00: Einfach eine Leste

00:09:02: Eine Gruppe.

00:09:04: Eine Gruppel, die sie jetzt ja als sogenannte Versorgungspul nicht mit Schwimmen zu tun, sondern da sind einfach Leute drin, die dann hier übernehmen können.

00:09:15: Okay und warum ist dir die Inklusion oder das Thema Behinderung wichtig?

00:09:26: Ja, zum einen weil ich euch habe.

00:09:28: Ich hab ja selber zwei behinderte Kinder, wo man das sieht welche Schwächen dahinter in der Gesellschaft da sind dass man das ganze ausgereicht.

00:09:39: und zum anderen ist es einfach ein Thema wo man sagt man kann mitmenschen die heute ein Handicamp haben nicht alleine lassen.

00:09:49: Okay Ist ihr eigentlich schon aufgefallen oder hast du schon mal einen anderen Politiker gesehen der Behinderung hat im Landtag?

00:09:59: Im Landtag selber.

00:10:01: Also ja, es gibt eine Dame bei der CSU, die fehlt ein Arm und manche Behinderungen sieht man einfach nicht wenn sie irgendwie medizinischer Natur sind, die wo so nicht auffallen.

00:10:16: also da ist mir noch nicht zu viel aufgefallen.

00:10:20: Okay was glaubst du das?

00:10:30: Ich spiele jetzt auch ein bisschen auf den fünften Mai.

00:10:33: Das ist der Protesttag für die Gleichstellung, für Menschen mit Behinderung.

00:10:39: Was glaubst du das es noch braucht?

00:10:44: Weil du ja gesagt hast Schwächen in der Gesellschaft.

00:10:49: Wo glaubst Du das?

00:10:50: viel leichter gang ohne dass die Politik jetzt mal wieder im Gesetz nachrüsten müsste oder Gesetz machen müsste.

00:10:59: Vielleicht fange ich noch mal andersrum an.

00:11:01: Wir haben jetzt, ich bin ja im Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes im Landtag.

00:11:06: Der Landtag hat also verschiedene Fachausschüsse in denen die Fachleute sitzen für bestimmte Themen.

00:11:14: Da gibt es den Landwirtschafts-Ausschuss da sitzen die drin, die sich um Landwirtschaft und fast Wirtschaft kümmern also um die Bauern.

00:11:21: dann gibt's den Wirtschaftsausschuss.

00:11:23: dort sitzen die Wirtschaftler drinnen die sich um die Wirtschaft kümmern und der Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes kümmert sich eben um den öffentlichen Diensten in Bayern.

00:11:34: In diesem Ausschuss hatten wir letzte Woche den Bericht der Bayerischen Staatsregierung zur Lage von Menschen mit Behinderung, insbesondere wie wir als Arbeitgeber, wir haben insgesamt dreihundertfünfzigtausend Beschäftigte im Bayern Wie wir als Arbeitgeber versuchen, Inklusion voranzuzubreiben.

00:11:58: Insbesondere wie wir versuchen, Behinderte für einen Arbeitsverhältnis in Freistaat Bayern zu gewinnen.

00:12:10: Da hat man sehr ausführlichen Bericht vom Finanzministerium Und wir schaffen es also eine neue Sechsprozent-Einstellung der Behinderten.

00:12:19: Da gibt's so eine Quote, die sich auch aus der Bevölkerung ergibt mit fünf Prozent.

00:12:24: Wir sind also da drüber und wir schaffen knapp sechs Prozent.

00:12:27: War ein sehr ausführlicher Bericht den wir bekommen haben Und dann hatten wir einen Gast im Ausschuss, weil uns eben in Bayern das auch wichtig ist.

00:12:37: Gibt es in Bayern einen Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Menschen mit Behinderung?

00:12:44: Das ist Herr Kiesel und er hat diesen Berichtern kommentiert Nachbesserungsbedarf besteht, wo wir gut sind und wo wir besser werden können.

00:12:57: Also war eine ganz interessante Sache und dafür haben wir uns im Ausschuss auch gut eineinhalb Stunden Zeit genommen.

00:13:04: Und jetzt war die Frage was macht die Politik um hier etwas lösen zu können oder wo?

00:13:11: ich glaube da muss was passieren ohne gleich Gesetze machen zu können?

00:13:17: Ich habe das als Beitrag in diesem Bericht formuliert, dass ich sage Inklusion muss auch bei normalen Bevölkerung im Kopf stattfinden.

00:13:27: Wenn ich heute einen Menschen mit Behinderungen der jetzt keinwürdig ist das ist eine Erfahrung ein Büro Einrichte mit hohen Schränken und oben stehen Ordner drin und auf die Frage Ich komme an die Ordner nicht dran Die Antwort höre Du kannst ja deinen Büropartner oder deinen Büronachbarn bitten, dir den Ordner runterzuholen.

00:13:49: Dann ist Inklusion nicht verstanden.

00:13:52: Denn das muss immer das heißen, dass der Mensch so leben kann wie er es auch ohne Behinderung könnte.

00:13:57: Also, dass man den Ordnen grundsätzlich weiter

00:14:02: runterstellt?

00:14:02: Richtig!

00:14:03: Mehrere Schenke, die heute nicht zu hoch sind.

00:14:06: Papa, ich muss jetzt nur mal kurz fragen was ist denn dann ein Ausschuss?

00:14:12: Ein Ausschuss ist ein Teil des Landtags, in dem sich eben die Fachleute befinden und der Ausschuss bespiegelt die Mehrheitsverhältnisse im Landtag wieder.

00:14:25: Also ich mache es ganz einfach wenn ein Drittel am Landtag von der Partei A sind Die Mitglieder, zwei Drittel von B und ein Drittel A seien.

00:14:45: Der Ausschuss ist wesentlich kleiner.

00:14:47: Bayerische Landtag hat insgesamt zweihundertunddrei Abgeordnete und Ausschüsse sind zwischen vierzehn- und einundzwanzig Abgeordneter groß.

00:14:58: Also die Partei, die den Mehrern überhaupt im Landtag haben, die hat auch den Mehreren leid in die Ausschüssen sitzen.

00:15:08: also ich glaube CSU ist ja der stärkste Partei Jetzt bei unserem Landtag, und ich glaube dann kommen da schon Freie Welle.

00:15:16: Also stellt jetzt CSU die meisten Leid in so einen Ausschuss?

00:15:21: Und die freien Weller die zweitmeisten.

00:15:26: Konkretes Beispiel der CSU hat im bayerischen Landtag abgewandelt.

00:15:33: Die freien Wähler haben siebenunddreißig Abgewandte Im Ausschuss.

00:15:38: Wenn wir jetzt den Haushaltsausschuss als größten Ausschuss nehmen, dann hat der Ausschuss einundzwanzig Sitze.

00:15:50: Und davon sind neun bei der CSU und vier bei den Freien Wählern.

00:16:02: Die Restlichen teilt sich auf die anderen Fraktionen.

00:16:06: Der Haushalts-Ausschuss geht ja um die Finanzen

00:16:10: Da geht es ums Geld.

00:16:12: Genau,

00:16:12: das hat nichts mit Putzens dann.

00:16:21: Es ist ja irgendwie auch ein bisschen kompliziert mit den ganzen Gesetzen für Menschen mit Behinderung weil der eine Teil, die macht sie erst im Landtag und dann gibt's ja sowas wie das ultimative Wort Bundes-Teilhabegesetz von der Bundespolitik, also vom ganzen Land Deutschland die Politik.

00:16:46: und was können wir mir für das Land Bayern machen?

00:16:55: Und wo es jetzt ist aber auf Deutschland war.

00:16:59: Auf die Politik von Deutschland waren.

00:17:03: Ja, Deutschland ist ja wie du schon sagst eine Bundesrepublik.

00:17:08: Das heißt in Deutschland wird einmal zentral in Berlin für ganz Deutschland die Bundespolitik gemacht.

00:17:16: Dort ist auch das Bundesteilhabegesetz beschlossen worden im Deutschen Bundestag und es gilt gleichermaßen für alle Länder in Deutschland, also ob Bayern oder Hessen, ob Baden-Württemberg egal – für alle Bundesländer gilt das Gleiche Gesetz.

00:17:35: Dann haben wir aber auch einen Föderalismus, d.h.

00:17:38: jedes Bundesland hat seine eigene gesetzliche Vertretung, seine Gesetzgebungskompetenz und in Bayern ist es eben der bayerische Landtag.

00:17:50: Und was wir hier im bayerischen Landtag zum Beispiel machen können, ist zum einen ganz konkret das Landespflegegeld.

00:18:00: Das wäre ja bezahlen... Wir haben jetzt aufgrund von Sparmaßnahmen reduzieren müssen aber das ist eine Maßnahme.

00:18:11: Was wir in Bayern noch dort machen können, ist eben versuchen alle Schulen und Behörden behinderngerecht oder man nennt es ja barrierefrei auszustatten.

00:18:25: Auch unsere gesamte Verwaltung so auszustanden dass man mit leichter Sprache durchkommt.

00:18:34: Und was wir noch machen können, ist dass wir konkret mit finanziellen Mitteln unterstützen.

00:18:43: Ich nenne jetzt einmal das Gehörlosengeld, das wir ausbezahlen um Menschen die... Gehörlos sind oder ausbezahlen wollen, ich muss das korrigieren.

00:18:54: Das ist ein Plan den wir jetzt im Koalitionsvertrag haben also es wird noch nicht aus bezahlt sondern wir werden versuchen bis zum Jahr die finanziellen Mittel so umzuschichten dass wir auch gehörlosen Menschen eine finanzielle Entlastung zukommen lassen

00:19:10: können.

00:19:16: Ein Koalitionsvertrag ist, der Vertrag zwischen verschiedenen Fraktionen um eine Regierung zu bilden.

00:19:25: Nach der Wahl, die wir jetzt im Jahr und Jahr zwanzig gehabt haben, hat die CSU die meisten Stimmen gehabt und damit die meisten Abgeordneten.

00:19:34: Die CSU hat aber nicht alle oder mehr als die Hälfte der Stimmen.

00:19:40: Und nachdem hier mit Mehrheit entschieden wird, ist es wichtig... dass man mehr als die Hälfte der Stimmen, die Hölfte der Abgeordneten im Bayerischen Landtag hat um eben Gesetze verabschieden zu können.

00:19:55: Nachdem die CSU nicht die Mehrheit hatte, musste sie sich einen zweiten Partner suchen und so genannten Koalitionspartner.

00:20:07: mit dem zusammen wird dann ein Vertrag ausgehandelt, der für die nächsten fünf Jahre gilt wo beide Partner ihre Ziele aufeinander abstimmen und festschreiben, was in der nächsten Periode in diesen fünf Jahren passieren soll.

00:20:23: Und dieser Vertrag ist ein Koalitionsvertrag?

00:20:26: Ah

00:20:27: ja!

00:20:30: Was dattst du dir als Politiker wünschen, dass Menschen mit Behinderung machen sollen?

00:20:38: Ganz offen mit ihrer Behinderungen umgehen... Und sich nicht zurückziehen, sondern ganz offen damit umgehen.

00:20:46: Dass sie sagen okay ich bin so wie ich bin und ihr müsst mich auch so nehmen wie ich Bin.

00:20:53: Okay also nicht verstecken Sondern immer gerade raus.

00:20:56: So ist es

00:20:57: Genau.

00:21:00: Ist denn das möglich?

00:21:01: wenn jetzt ein Mensch mit Behinderung eine Idee hat Was man vielleicht umsitzen kann Kann man sich da an die wenden.

00:21:10: oder wie ist das?

00:21:12: Mit Sicherheit kann man sich an mich wenden, mit Sicherheit kann ich auch in der Politik wenden.

00:21:18: Die Abgeordneten im Bayern sind alle erreichbar.

00:21:23: Alle Erreichbarkeiten sind über den Homepage des bayerischen Landtags nachnamenabfragbar.

00:21:30: Also da kann man sie an jeden Abgeordneten und ihre Abgeordnete wenden und auch die Ideen vorschlagen und es ist ja nichts so... Toll wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.

00:21:42: Okay dann wenn studieren war es als Politiker von der Gesellschaft oder was würdest du unseren Zuhörerinnen und Zuhärern mitgemohlen?

00:22:00: Was ich mir wünsche ist dass sie Genau hinschauen, wie toll unsere Demokratie ist.

00:22:07: Die Demokratie heißt ja alle Herrschaft geht vom Volke aus.

00:22:11: Das Sie da ganz genau hinschaun.

00:22:14: wir haben eine ganz ganz tolle Demokratie.

00:22:17: Wir können in Bayern auf allen Ebenen Personen wählen.

00:22:22: Ich muss nicht im Bund oder in Europa eine Liste wählen Sondern ich kann ganz gezielt Personen eine Stimme geben.

00:22:30: Und da wünsche ich mir, dass sich die Leute wirklich die Personen anschauen, die sich zur Wahl stellen, sich bewusst dafür entscheiden, dass sie sagen du bist jemand dem ich es zutraue mich in Bayern, mich im Bezirk, mich am Kreistag, mich als Gemeinderat im Stadtrat zu vertreten.

00:22:51: dir gebe ich meine Stimme und dass wir von dem wegkommen Radikale Randparteien über Listenkreuz in alle Parlamenten einziehen, weil ich genau sehe dass wir hier unsere Demokratie vorbringen.

00:23:17: Du wirst ja das ihr in der Politik bin!

00:23:19: Ich bin ja bei den Freien Wähler dabei und ich finde es ganz cool eine Politik zu machen.

00:23:30: wie schwierig ist die Politik zum Machen?

00:23:37: gar nicht schwierig, sondern man muss sich engagieren.

00:23:45: Die schwierigste Sache oder die intensivste Sache ist eigentlich Zuhause in der Kommunalpolitik weil im Gemeinderat kenne ich genau Die Verhältnisse, ich weiß genau wo ein Baugebiet entstehen soll.

00:24:02: Ich weiß genau, wo ein Freibad saniert werden muss.

00:24:05: Ich weiss, wo eine Schule saniert wird.

00:24:08: Da kann ich ganz genau hinschauen und auf erwarte Möglichkeit mich hier zu informieren.

00:24:13: In weiteren Stufen im Kreistag oder im Landtag muss man sich dann schon fachlich die Kompetenzen bündeln.

00:24:21: Das heißt aber auch, dass ich mit meiner Fachkompetenz einbringen kann.

00:24:26: Bei mir jetzt, ich gehe nun mal zurück auf den Landtag.

00:24:29: Auf den Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes.

00:24:32: Wir haben ja vorher schon darüber gesprochen.

00:24:34: Ich war vierzig Jahre lang Polizeibeamter.

00:24:40: Da kenne ich mich aus und mit diesem Wissen arbeite ich im Ausschuss.

00:24:45: Ich bin nicht im Wirtschaftsausschuss, weil da sind Unternehmer drin, da sind Fachleute aus der Wirtschaft drin.

00:24:52: Ich ben nicht im Verfassungsausschluss, da seien Juristen drin.

00:24:57: also dort wird es dann die Fachlichkeit gebündelt während ich zu Hause im kommunalen Gremium eigentlich über alle Fragen mit diskutieren darf aber mich auch informieren muss.

00:25:12: Wenn jetzt ein Mensch mit Behinderung sagt, ah ich weiß nicht ob er mir das jetzt wirklich zutrauen soll.

00:25:18: Was darfst du dann sagen?

00:25:19: Okay,

00:25:19: das ist gut!

00:25:20: Das ist ein gutes Statement!

00:25:21: Ich glaube tatsächlich, dass ich

00:25:22: oder ich weiß tatsächlich keine Frage mehr, hättest du nun was, was du gerne unsere Zuhörer noch mit genatzt?

00:25:44: Das war eine Frage.

00:25:47: Jetzt bin ich ein bisschen am überlegen, ja wie gesagt behinderten Menschen sollen einfach sich nach vorne stellen in der Gesellschaft nicht hinter irgendwas verstecken auch ihre Forderungen artikulieren und einfach mitmachen.

00:26:05: Okay dann danke Papa!

00:26:09: Gerne Hier noch einen Hinweis.

00:26:41: dieser Podcast wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium

00:26:46: für Familie,

00:26:48: Arbeit

00:26:48: und Soziales.

00:26:50: Wir bedanken uns

00:26:51: sehr herzlich

00:26:52: für diese Unterstützung!

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